In Zeiten der Titellosigkeit

Schön ist es immer, zu sehen, wie das Leben langsamer wird, wenn es wirklich warm ist. Man wird träger, gibt zeitweise nur noch ein gequältes Stöhnen als Kommunikationsmittel von sich. An solchen Tagen muss ich immer an den Satz aus „U- Turn“ denken: „Leute, die zu lange in der Wüste sind, drehen irgendwann einfach durch.“ Wenn ich mir dieses Wetter das ganze Jahr hindurch vorstelle, kann ich es verstehen.

Schon um 10 Uhr morgens 27 Grad, das konnte ja nur einen wirklich heißen Tag versprechen. Es wurde dann auch schnell heißer.

Bei diesen Temperaturen einem routinierten Tagesablauf nachzugehen ist auf Dauer unerträglich. Kein Strand in der Nähe, kein Wasser, nur drückende Hitze und nichts als das.

Ich habe, so gut es geht, versucht all das zu erledigen, was ich zu tun hatte- im Seminar habe ich es jedoch nicht länger als 25 Minuten ausgehalten. Eigentlich wollte ich es komplett sausen lassen, einen Fehltermin hätte ich noch gehabt, aber ich wollte es zumindest probieren.

Ich bin froh neben meinem Ventilator zu sitzen, trotzdem gelingt es mir nicht aufzuhören zu schwitzen.

Wieder nur Wettercontent heute, aber selbst die Kaputten und die Irren haben sich heute nicht auf die Straße gewagt.

Allmählich ziehen Wolken auf, ganz unvermittelt. Aber ich glaube, sie hatten auch was von Gewitter gesagt. Dann bin ich mal gespannt. Ein paar Grad könnte es schon runtergehen.

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