Gute Nachricht (für Pessimisten)

Manchmal läuft es eben nicht so, wie man es gerne hätte, das ist ja allgemein bekannt. Und ein Unglück kommt auch selten allein. Und wenn sowieso schon eins zum anderen kommt, warum dann nicht auch gleich noch ein Problem mehr? Ich möchte jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, aber die es aussieht, scheint es, mangels Latein, dieses Semester immer noch nicht mit meiner Linguistik- Zwischenprüfung zu klappen. Dabei war mir im letzten Semester von der freundlichen Dame beim Zwischenprüfungsamt noch zugesichert wurden, dass es klappt, weswegen ich diese ZP noch ein Semester aufgeschoben habe- sonst hätte ich sie auch schon mit den anderen beiden zusammen machen können. Naja, ich werde da morgen einfach noch mal meckern gehen, fraglich nur, ob da irgendwas bei rum kommen wird. Zur Not heißt es dann fleißig Latein kloppen und es Ende des nächsten Semesters dann angehen.

Da waren sie also wieder meine drei Probleme: Keine Wohnung, kein Latein, keine ZP. Als ich eben ein Buch aufschlug, um ein wenig zu lesen stach mir direkt ein Satz ins Auge. „Versuch den Tag zu überstehen, ohne jemanden umzubringen.“ Vielleicht mal wieder viel zu pessimistisch, leider aber auch viel zu häufig wahr. Aber genug gejammert.

Immerhin habe ich es heute nach eineinhalb Stunden Wartezeit in die Sprechstunde meines Dozenten geschafft um das Thema meiner Seminararbeit abzuklären. „Die innere Dramaturgie in Gottfried Benns Gedichtzyklus `Morgue`“ wird es jetzt werden. Ich bin mal gespannt. Schwer ist es mal wieder Sekundärliteratur aufzutreiben, wenn 45 andere Seminarteilnehmer ebenfalls schriftliche Arbeiten über Benn verfassen müssen. Aber vier Werke, deren Titel recht viel versprechend und nützlich klingen, konnte ich mir noch bestellen und sie sollten auch bis spätestens zum 21. in der Bücherei vorliegen.

Und Socken gekauft habe ich heute auch. Soweit ist es schon gekommen. Bekleidungsinhalt im Blog, den ich eigentlich mal inhaltsreich gestalten wollte. Die Misere jedoch, in der ich mich gestern befand, als ich feststellen musste, kaum noch vorzeigbare Socken zu besitzen brachte mich zu einem tollen Reim, der hier zumindest ein wenig Kreativität hineinbringen soll: „Untenrum renne ich in Lumpen rum.“ – Ich finde ja, dass das ganz große Kunst ist.

Ansonsten hat es hier viel geregnet, ich habe eine Menge Kinks gehört, was wohl ab nächsten Montag auch in den Wochencharts seine Wirkung zeigen wird und habe heute, in aller Frühe, als ich mich auf den Weg zur Uni machte, endgültig meine Liebe zum Funk entdeckt.

Soviel vorerst von mir, demnächst wird wieder mehr Inhalt folgen. Einige Notizen und Themen habe ich schon parat, die Zeit war bisher nur zu knapp. Aber es kommt, ganz sicher, vermutlich schon morgen.

Bis dahin wünsche ich eine angenehme Nachtruhe.

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