Jetzt geht wieder alles von vorne los

In letzter Zeit habe ich so viel Zeit in der Uni verbracht, dass ihr leerer Anblick für mich schon beinahe zur Gewohnheit geworden ist. Die leeren Gänge, die abgeschlossenen Toiletten, die Stille. Vollkommen verloren habe ich mich heute zwischen all diesen Menschen gefühlt, so verloren, wie sich wohl auch ein Ersti fühlen muss. Wie ein alter Mann, der über Jahrzehnte hinweg ein Haus bewohnt hat, ganz alleine, nur mit sich und sich auf einmal mit neuen Mitbewohnern konfrontiert sieht. Urplötzlich ist wieder Leben da, urplötzlich herrscht wieder emsiges Treiben und man wird aus der Routine herausgerissen, die sich in den letzten Monaten eingeschlichen hat.

Ich kann auch nicht wirklich sagen, dass es mich stört, es ist nur ungewohnt und irgendwie auch unangenehm zu wissen, das es jetzt wieder losgeht. Der Alltag ist zurück. Wieder Vorlesungen, Übungen, Seminare. Wieder Konzentration, wieder Denken, sich wieder mit Sinnlosigkeiten konfrontiert sehen. Es ist schon alles recht ermüdend, jedes Seminar scheint sich zu wiederholen, aber es muss wohl sein.

Aber so langsam kehren auch in die Ersti- Vorbereitungen wieder etwas Ruhe ein und so komme ich wenigstens wieder dazu ein wenig zu schreiben.

Da warten noch zwei längere Texte auf mich.

In diesem Sinne…

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