Die letzen Tage

Weihnachten überstanden. Drei Tage habe ich es in der Heimat ausgehalten und auch wenn es schön war, mal wieder ein paar alte Freunde zu treffen, war die Zeit dort oben im Norden, doch recht langweilig. Es gibt dort einfach nichts zu tun für mich, das ist kein Platz.

Ich habe dieses Bild im Kopf, wie ich da vor den Katakomben stehe und warte, wie ich mich umschaue, sich nichts verändert- nicht mal die Menschen. Es sind jetzt Fremde, doch in ihrem Wesen größtenteils die gleichen Idioten, wie ich sie in Erinnerung behalten habe.

Ich versuche alle „und wie läufts bei dir so“ – Gespräche zu übergehen, so was ist einfach nicht mein Ding.

Das war also Heiligabend.

Am ersten Weihnachtstag treffe ich mich mit Malten zu einem Spaziergang. Den Deich endlang, über matschige Pfade wieder hinein in die Stadt, am alten Kino vorbei, das verfallen, vielleicht als Sinnbild, mehr darauf wartet abgerissen zu werden, als dass man es renoviert. Nachmittags treffe ich mich mit Oli. Kurz ist alles wie früher, nur dass wir leider nicht gemeinsam Monkey Island spielen und You Don`t Know Jack einfach nicht laufen will.

Dann geht es nach Hause.

In Bonn ist es sechs Grad wärmer, die Sonne scheint. Hier heißt es jetzt warten auf das neue Jahr. Drei Tage noch, die letzten in 2008. Alles in Allem ein ganz gutes Jahr. Gespannt sein auf 2009. Silvester scheint von Jahr zu Jahr ruhiger zu werden, aber wir werden auch alle nicht jünger. Vielleicht ist es normal, dass man gediegener feiern möchte. Ich habe nie Vorsätze für das neue Jahr gefasst, vielleicht fange ich jetzt mal damit an.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s