Turn!

Ich bin etwas spät dran für eine Begrüßung zum neuen Jahr, aber an manchen Dingen kommt man einfach nicht vorbei.

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Seit fast einer Woche ist es hier unglaublich kalt. Seit ebenso langer Zeit liegt hier auch Schnee. Jeder der in Bonn lebt, oder mal hier gelebt hat, weiß was für eine Seltenheit das ist. So ist es schon etwas Besonderes den Hofgarten mal eingeschneit zu betreten. Vielleicht eine der Veränderungen die 2009 mit sich bringt. Bereits zwei Mal hatte ich vor über das neue Jahr zu schreiben, über den Silvesterabend und was danach kam- und zwei Mal habe ich es wieder verworfen.

Silvester war schön, endlich mal wieder eines, das sich nicht gezwungen angefühlt hat, eines an dem ich wirklich Spaß hatte.

Das Jahr hat auch sofort mit einer Entscheidung angefangen. Wenn du besoffen bist, ist dir die Welt sowieso egal, wenn dann auch noch Silvester ist, bist du zu so gut wie allem fähig. Und wenn mich vorher einer gefragt hätte, wie ich reagiere, wenn ich das Mädchen nicht bekomme, hätte ich nicht gewusst, was ich hätte antworten sollen. Heute weiß ich: es ist auch irgendwie egal, denn es ist auch so schon irgendwie gut. Manche Dinge muss man einfach hinnehmen wie sie sind und wenn man endlich Gewissheit hat ist das auch schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Ich bin dann erstmal krank geworden, lag das erste Wochenende des neuen Jahres mit Fieber im Bett- Restereinigung zum Jahresbeginn, so könnte ich es auffassen. Scheißegal, ob da auf der Party eine Virenschleuder herumlief, vielleicht musste 2009 mit einer Selbstreinigung beginnen.

Dennoch spüre ich momentan noch nichts von einem Neuanfang, aber das war auch niemals so, und wird wohl auch nie so sein. Ein neues Jahr ist im Grunde auch nichts anderes als einfach nur ein weiterer Tag. Gerne würde ich jetzt über Tristesse und Einsamkeit schreiben, aber so fühlt es sich nicht an.

Hin und wieder stellt sich schon die Frage, wie man jemanden kennen lernen soll, wenn man dauernd nur mit Mädels unterwegs ist- aber ich bin der festen Überzeugung, dass sich irgendwann irgendwas ergeben wird, dass es wert ist.

Es heißt jetzt schlichtweg das Beste daraus zu machen. Ich für meinen Teil habe mir erstmal vorgenommen akribisch darüber Buch zu führen, was ich in diesem Jahr dämliches mache um dies dann zum Abschluss in ein Ranking zu sortieren. Als bisher einziger Punkt auf der Liste findet sich das Leerkaufen der Kleinkram- Abteilung in einem großen Bonner Spielzeuggeschäft und anschließendes anlegen der Utensilien um so durch die Stadt zu laufen. Das war der zweite Januar- und direkt wurde man in der Stadt wie ein Geisteskranker angeschaut.

Wenn ich darüber nachdenke, was ich in 2008 gelernt habe, was ich daraus in dieses neue Jahr mitnehmen kann, dann… scheiße, ich hab überhaupt nichts gelernt.

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4 Gedanken zu “Turn!

  1. Endlich. Darauf hab ich schon viel zu lang gewartet.
    Schön wie immer, nicht zu viel Melancholie, nicht zu wenig.
    Willkommen zurück würd ich mal sagen.

    Ich will aber keine verdammte Selbstreinigung!!!

  2. Mir ist noch was eingefallen!
    2008 hast Du gelernt, dass die Uni in den Semesterferien ne Stunde früher schließt! ;)

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