Die Berlin Story

Neues aus der Reihe „Anekdoten von früher“:

2002 haben sich zwei Dinge geändert: Die D- Mark wurde durch den Euro ersetzt und ich war in Berlin- zum letzten Mal.

Aber Anekdoten sind immer besser, wenn man ein wenig abschweift. Und wie schon bei der London- Story muss auch die Geschichte einer anderen Hauptstadt weitgreifender erzählt werden.

neujahr_berlinDen 30.12. 2001 verbrachten Dennis, Bredow und ich bei Dennis, hatten immer noch keine Ahnung wie wir Sylvester verbringen sollen, hatten keine Lust auf die Dorfdisco in der Bowlinghalle, die Silvesterparty in der Bremer Stadthalle war auch schon immer scheiße und so nippten wir dementsprechend deprimiert an unseren Bieren. Wie im Jahr davor schien Silvester wieder ein Flop zu werden. Dann, zwischen dem vierten oder achten Bier kam Dennis die Idee: „Wollen wir nach Berlin fahren?“ Die Frage, nicht ganz ernst gemeint, waberte einige Augenblicke durch den Wintergarten. Vermutlich wäre alles anders gewesen, wäre nicht Dennis Mutter herein gekommen und hätte uns auf die Existenz der Mitfahrzentrale hingewiesen. Wir setzen uns an den PC und fanden auch noch eine Gelegenheit. Hinfahrt am 31. vormittags und  am 1. zurück, drei freie Plätze- alles perfekt. Es war schon halb 12 trotzdem riskierten wir den Anruf. Natürlich hatte die Fahrerin schon geschlafen, doch es war egal und alles was folgte ist Legende.

So kam es, dass wir am Silvestermorgen doch noch der Bowlinghalle einen Besuch abstatteten, jedoch nur um uns auf dem Parkplatz einsammeln zu lassen.  Ich weiß noch, dass wir geplant hatten die Nacht einfach durchzumachen, uns nicht zum Schlafen zu suchen, dass ich deswegen noch eine Leggins meiner Mutter unter meiner Baggyjeans trug, da ich selbst kein halbwegs geeignetes Kleidungsstück für Minustemperaturen besaß. Ich weiß, dass wir alle nichts dabei hatten außer Alkohol, dass wir nicht weiter geplant hatten, als dass wir jetzt nach Berlin fahren und vermutlich zum Brandenburger Tor gehen- weil bei der dortigen Party Janette Biedermann auftrat und Dennis und ich die schon ein bisschen lecker fanden.

Leider kann sich keiner von uns heute noch an den Namen der Fahrerin erinnern. 26, Blond, mit Pferdegebiss sollte mich während meines Abiturs meine Physiklehrerin an sie erinnern, und ich bin mir bis heute nicht hundertprozentig sicher, dass sie es nicht wahr. Wollen wir sie an dieser Stelle einfach mal Susanne nennen. Außer uns fuhr noch ein anderer Kerl im Auto mit, der seine Freundin in Berlin besuchen wollte.

An die Zeit auf der Autobahn kann ich mich nicht mehr erinnern, woraus ich schließe, dass es ohne Probleme ablief. Irgendwann verabschiedeten wir den Kerl an einer Straßenecke und waren mit Susanne alleine. Das Gespräch kam auf, wo sie uns raussetzen solle und zuerst blicke sich dabei in ratlose Gesichter. Aus dem üblichen: „Eigentlich wollten wir zum Brandenburger Tor…“ und dem obligatorischen: „Echt? Da wollte ich auch hin!“ Ergab sich dann die Frage, wo wir denn schlafen wollen. Wieder nur ratlose Gesichter, woraufhin die schlaue Susanne uns dann erklärte sie wolle in einem Formel-1-Hotel übernachten. Natürlich haben wir uns da nicht lumpen lassen und haben es mit ihr gemeinsam gesucht.

Bis heute frage ich mich, was eine Singlefrau dazu veranlasst, an Silvester alleine nach Berlin zu fahren, ohne dort jemanden zu kennen, in einem Formel-1-Hotel zu übernachten und drei 17jährigen anzubieten doch zusammen zu feiern. Wenn ich heute darüber nachdenke- möchte ich das auch gar nicht so genau wissen.

Die Fahrt durch Berlin wurde zur Odyssee. Nicht nur, dass sie rote Ampeln ignorierte, weil sie zu sehr ins Gespräch vertieft war (sie wurde sehr redselig, die gute Susi). Ich weiß noch, dass sie immer von einem Kumpel erzählt hat, der ihr doch bei Gelegenheit mal einen Bentley kaufen könne (sie selber fuhr einen uralten Toyota, oder sowas in der Richtung) und dass sie unbedingt mal einen Sachsenpaule- Porno sehen will. Sie war uns eigentlich recht sympathisch, auch wenn die ganze Situation etwas Befremdliches hatte.

Ich erinnere mich noch, dass es langsam zu dämmern begann und wir immer noch keine Ahnung hatten, wie wir zu diesem verdammten Hotel kommen sollen. Die Tankanzeige leuchtete auf als wir, wie aus dem Nichts, in eine Gegend gelangten, die ich kannte. Ich war vor zwei Jahren mal da gewesen, als ich zusammen mit Anna deren Tante für eine Woche besucht hatte. Ich kannte die Gegend gut, bin dort jeden Tag zur U-Bahn gelaufen, auch wenn ich heute nicht einmal mehr weiß in welchem Stadtteil es war- trotzdem erinnerte ich mich an die Tankstelle. Ich lotste uns hin und wir fragten nach dem Weg. So wirklich konnte uns niemand helfen, bis wir auf die Idee kamen einen Taxifahrer zu fragen.

Das Hotel lag außerhalb von Berlin und es muss schon gegen 19 Uhr gewesen sein, als wir endlich auf den Parkplatz rollten und eincheckten. Plötzlich fiel uns dann aber eines der größten Probleme dieser Fahrt auf. Es gab jeweils Doppelzimmer und wir waren zu viert. Während Susanne damit beschäftigt war, ihr Gepäck aus dem Wagen zu kramen losten wir aus, wer sich mit ihr das Zimmer teilen muss. Natürlich zog ich den Kürzeren. Unter anderen Umständen hätte es der Beginn einer großartigen Romanze sein können- oder zumindest eine Szene aus einem Porno- aber in diesem Augenblick habe ich Dennis und Bredow einfach nur verflucht. Meine Laune besserte sich ein wenig, als ich Susanne fragte, was sie denn für das Zimmer von mir bekäme. Sie sagte, sie hätte es ja sonst auch alleine bezahlt und ich müsse ihr keinen Anteil zahlen. In diesem Moment fürchtete ich schon, sie könne dafür Gegenleistungen erwarten.

Wer schon mal in einem Formel-1-Hotel war kann den folgenden Absatz überspringen. Allen anderen möchte ich ein kurzes Bild davon vermitteln. Diese Hotels sind so ziemlich der Inbegriff dessen, was ich mir unter einer schäbigen Absteige vorstelle. Lange, kahle Korridore, erleuchtet von grellem Neonlicht, ein Zimmer neben dem anderen, auf den Gängen Toiletten und Duschen, jeweils als einzelne Kammern in der Größe von Dixie- Klos. Auf dem Flur irrte ein alter Typ in Bademantel herum, der sich das Zimmer mit einer jungen Frau teilte- und jeder kann sich wohl denken welche Assoziation wir dabei hatten.

Wir entschieden uns alle vorzutrinken, bevor wir wieder in die Stadt fahren wollten. Was ich aus heutiger Sicht auch bedenklich finde, da Susanne ja noch fahren musste und es an dem Tag obendrein angefangen hatte zu schneien.

Wir hatten Zimmer bekommen, die direkt nebeneinander langen und während sich Susanne fertig machte, stattete ich Dennis und Bredow in ihrem Zimmer einen Besuch ab.

Uns fiel erst auf, dass die Wände sehr dünn waren, als wir von nebenan jemanden husten hörten, leider war das schon NACHDEM Bredow zu mir sagte: „Alter, die fickst du heute noch!“, woraufhin ich antwortete: „Nee, lass mal, das ist ja abartig.“ Keiner von uns weiß, ob sie es gehört hat, oder nicht, jedenfalls hat sie sich nichts anmerken lassen, als sie fünf Minuten später in das Zimmer kam, eine Flasche Corona und eine Flasche Sekt in der Hand.

Wir erfuhren, dass am Brandenburger Tor keiner Böller erlaubt waren, was ungünstig war, da Bredow noch einen ganzen Karton voll dabei hatte. So gingen wir gegen 10 nach draußen auf den Parkplatz, Dennis und Susanne beobachteten uns vom Zimmerfenster aus. Ich glaube es war der Moment, als wir uns gegenseitig mit irgendwelchen Feuerwerkskörpern jagten, ich vor bunten Feuerbällen davon lief und im Schnee ausrutschte, als ich bemerkte, dass ich allmählich zu alt für diese Scheiße bin.

Kurz darauf fuhren wir los. Susanne hatte eine CD dabei, auf der Enrique Iglesias „Hero“ lief. Schon auf der Hinfahrt hatten wir den Song dauernd gehört. Nicht, dass wir ihn mochten, aber er war halt hip zu der Zeit und irgendwann hatten Dennis und ich angefangen den Refrain mitzusingen. So auch, als wir im Dunkeln über die leere Autobahn Richtung Berlin Mitte fuhren. Irgendwann stieg auch Bredow in die Singerei mit ein. Eigentlich kannte er nur eine einzige Zeile. Aber aufgrund der Tatsache, dass er kein „Th“ aussprechen konnte, ermutigten wir ihn in einer Tour, sein „You caaaaaan taaaaake my breeeeaz away“ voller Inbrunst zu schmettern. Das war noch einer der Momente, der diese, ich will es mal Reise nennen, so verdammt seltsam machte. Wie schon erwähnt, die Autobahn war leer. Und damit meine ich wirklich leer- verdammt leer. Auf der gesamten Fahrt ist uns kein einziger Wagen begegnet. An einigen Ausfahrten standen Schilder, die verkündeten, die Autobahn wäre gesperrt. Vielleicht hing es damit zusammen, aber Susanne versicherte uns, dass die Sperre längst aufgehoben sei. Meine Kontaktlinsen waren schon schlierig, daher habe ich es selber nicht lesen können und ihr einfach mal geglaubt- doch seltsam war es schon.

Wir kamen allerdings ohne Zwischenfälle bei der Sat1- Party an. An einem Stand kauften wir uns Weihnachtsmannmützen mit rot leuchtenden 2002- Lämpchen drauf und gingen Richtung Bühne. Leider standen wir blöd, oder ich war einfach zu klein (oder die Leute vor mir einfach zu groß) um die Biedermann in ihren Hotpants begutachten zu können. Ich weiß noch, dass Dennis mich hochhob und dass das zwar auch total bescheuert, aber irgendwie auch lustig war, wir uns jedoch gedacht haben, dass wir sowieso schon fertig genug aussahen und nicht noch zusätzlich auffallen sollten. Also sind wir weiter nach vorne in die Menge gegangen.

Dort war es warm, dass man fast vergessen konnte, dass man bei Minusgraden im Freien stand- dann jedoch fing es an zu schneien. Noch heute würde ich sagen, dass das einer der schöneren Momente des Abends war. Und als dann Jasmin „Blümchen“ Wagner, die den Abend moderierte, anfing Schneeflöckchen zu singen wurde uns klar, wie viel man in einem Tonstudio aus einer Stimme machen kann.

Vom weiteren Verlauf weiß ich nicht mehr viel. Irgendwann war es dann 12 und 2002. Ich weiß, dass einer der Leute von Rednex, die es damals auch noch gab, fast von einer Rakete getroffen worden wäre, die einmal quer über die Bühne flog, ich weiß, dass Susanne auf dem Rückweg zum Auto noch mit irgendeinem Typen rumgemacht hat, der sich auch gefragt haben muss, warum sie mit drei so seltsamen Typen unterwegs war. Ich weiß, dass der Boden verdammt matschig, und meine Hose deswegen fast bis in die Kniekehlen total verdreckt, war. Ich weiß auch,  dass ich die ganze Rückfahrt zum Hotel über Angst davor hatte, wie dieser Abend weiter gehen würde. Ich hätte es wohl durchgezogen, einfach nur, weil es eine coole Aktion gewesen wäre, die einfach noch mal unterstrichen hätten, wie abgefuckt diese ganze Situation war- trotzdem wollte ich nichts herausfordern. Als wir in unsere Zimmer gingen zwinkerte mir Dennis noch blöd zu, vielleicht war es auch Bredow, vermutlich beide, aber ich fand das Ganze gar nicht lustig. Es war auch nicht wirklich erotisch, was ich trug- vielleicht hat mir das den Arsch gerettet. Da ich ja wirklich gar nichts dabei hatte schlief ich einfach in Leggins und T-Shirt, hängte die Hose zum Trocknen über das Bett. Ich weiß, dass Susanne und ich noch ein bisschen Fernsehen geguckt haben, ich weiß, dass irgendwo so ein mieser Sexfilm lief und  mich das noch nervöser machte. Aber irgendwann bin ich dann eingeschlafen und die Sache war gelaufen.

Das schlimmste jedoch war das Aufwachen am nächsten Morgen. Selten war ich so verklatscht und habe mich so schmutzig gefühlt. Ich lag halbwach im Bett und konnte hören, dass Susanne schon wach war. Wir hatten ein Waschbecken im Zimmer und ich wusste, dass sie sich da gerade fertig machte. Ich habe mich nicht getraut meine Augen zu öffnen, aber ich glaubte, nein: ich WEISS einfach, dass sie da gerade nackt war- und das wollte ich mir nicht antun. Also tat ich so, als würde ich noch schlafen. Als sie irgendwann das Zimmer verließ stand auch ich auf. Ein Blick in den Spiegel sagte mir, dass ich an diesem Tag die Sache mit dem guten Aussehen komplett vergessen konnte. Kein Deo, kein Haargel, kein Duschbad. Also schnell wieder sämtliche Klamotten angezogen und die Mütze von letzter Nacht aufgesetzt. Bredow und Dennis sahen ähnlich aus, als ich sie in ihrem Zimmer besuchte. Ich glaube auch damals habe ich für fünf Minuten daran gedacht mit dem Rauchen aufzuhören, aber als ich die Schachtel auf dem Boden liegen sah, hatte sich das auch erledigt.

Unsere Klamotten standen vor Dreck, ich hatte seit knapp 24 Stunden nichts mehr gegessen. Schon auf der Hinfahrt hatte ich tierischen Hunger gehabt und wollte mir vor der Silvesterparty noch schnell was holen, nach dem ganzen Bier, das ich getrunken hatte, habe ich den Hunger dann jedoch gar nicht mehr gespürt. Jetzt, etliche Stunden später, war ich schon zittrig und brauchte unbedingt einen Burger.

Glücklicherweise ging es den anderen ähnlich und so kam es, dass wir dann irgendwann am frühen Nachmittag bei McDonalds am Alex saßen. Vollkommen verdreckt, mit unseren Nikolausmützen auf denen 2002 blinkte und erschöpft auf unseren Burgern kauten. Wir warteten noch auf den Anruf eines Mädchens, das sich am Tag zuvor bei Susanne gemeldet hatte und eigentlich mit zurück fahren wollte. Susanne versuchte noch ein paar Mal sie zu erreichen, doch das Handy war aus und so entschlossen wir uns einfach ohne sie zu fahren. Gerade als wir gehen wollten sprach uns eine Dame an. Irgendwer von einer Berlin Lokalzeitung, und fragte, ob einer von uns heute schon mit Euro bezahlt hätte. Dennis, der tatsächlich ein Starterkit zu Weihnachten bekommen hatte, bejahte. Es kam zum üblichen Geplänkel wo wir denn herkämen, was wir in Berlin gemacht hätten und so weiter. Am Ende die Frage, ob sie ein Foto von uns machen dürfte. Dennis und ich waren zu der Zeit häufig mit der Band in der Zeitung gewesen und von daher sowieso nicht mehr so Mediengeil, wie eigentlich. Wir blickten einander an und es war wohl, als würden wir in den Spiegel schauen. Es schien die Frau von der Zeitung zu wundern, als wir alle nur den Kopf schüttelten, aber sie ging dann auch ohne ein weiteres Wort.

Bevor wir Berlin verließen wollte Susanne noch ihren Wagen in die Waschanlage bringen und Tanken. Rauchend saßen Dennis und ich auf der Rückbank des Wagens, während Susanne bezahlen gegangen war. Es fiel mir zuerst gar nicht auf, was ich da eigentlich tat als wir warteten, auch nicht Dennis, der mir einfach nur lethargisch dabei zusah, wie ich seelenruhig ungefähr 20 Brandlöcher in den Sitz vor mir drückte. Erst nach einiger Zeit fragte er mich: „Was machst du da eigentlich?“ Da war es nur schon zu spät. Meine Zigarette hatte auf dem Sitz wunderschöne Muster hinterlassen. Kurze Zeit hatten wir Panik Susanne könnte uns deswegen rausschmeißen und in Berlin stehen lassen, aber sie merkte es gar nicht, setzte uns Stunden später wieder an der Bowlinghalle hab, wo wir die Überreste der vergangenen Nacht begutachten konnten. Als ihr Wagen um die Ecke verschwand lachten wir. Wir wussten, dass wir drei ein seltsames Team abgaben, dass es aber nur so so perfekt laufen konnte wie es eben gelaufen war. Wir entschlossen uns, dass nächste Silvester wieder genau so zu verbringen, nur woanders. Dennis und ich waren dann auch in London, nur ohne Bredow. Trotzdem war dieses Silvester in Berlin, eine der Geschichten, die wir wohl nie vergessen werden, die man wohl nur richtig verstehen kann, wenn man auch dabei war, die wir aber trotzdem immer wieder gerne erzählen, weswegen ich sie jetzt endlich auch mal aufgeschrieben habe. In den Einzelheiten, die mir noch in Erinnerung geblieben sind, ich habe versucht eine Chronologie hineinzubringen, die verschwindet, wenn man sie auf einer Party erzählt. Aber gerade die Sache mit dem Rücksitz: ich sage euch, ich werde nie vergessen, wie Dennis geschaut hat, während ich die Löcher in den Sitz brannte, die halboffenen Augen, die vorgeschobene Unterlippe. Das sind die fantastischen Momente, die einem bleiben und über die man auch 10 Jahre später noch lachen kann.

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Ein Gedanke zu “Die Berlin Story

  1. Mein Highlight war definitiv die Feuerwerksschlacht vor dem Hotel. Zwei halberwachsene „Männer“ bekriegen sich auf einem komplett vollen Parkplatz mit diversen Feuerwerkskörpern. Da wird Sebastian von bunten Feuerbällen an diversen Körperteilen getroffen, Bredow versucht eine Rakete aus der Hand zu starten, die jedoch schon beim ausholen losgeht und quer über den Parkplatz schießt, eine Rakete, die aus einem Scheeberg starten soll hebt nicht ab und explodiert genau neben Bredow am Boden, eine wieder aus der Hand gestartete Rakete wird auf Sebastian gerichtet und verfehlt ihn nur knapp, etc pp… Nicht zu vergessen die knapp 100 Böller, die einfach nicht alle gehen wollten und einfach in einem riesen Feuer aufgingen!
    Einfach nur lustige Bilder, die ich wohl nie vergessen werde.

    Abgesehen davon gibt es natürlich noch viele weitere einzelne Szenarien, die sich einfach eingebrannt haben. Die stundenlange Fahrt ist komplett verschwunden, aber Gesichter wie in dem Moment der Sitz „Verschönerung“, Bredows vollbrunstiger Einsatz als Enrique Iglesias, Jeanette’s Hotpants, Sebastians panisches Gesicht kurz vor dem Schlafen gehen, die Pressefrau im McDonalds… Einfach großartig! Genau wie der über die London Tour, wieder ein toller Artikel… vielen Dank dafür!

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