„Bekackte Amateure“

Vor vier Jahren haben Dennis und ich angefangen einen kleinen Zombiefilm zu planen. Über die Planung ist er allerdings auch nie hinausgekommen.

Heute habe ich den Ordner wieder entdeckt in dem sich die erste Fassung des Drehbuches, ein paar Fotos von Friedhöfen und erste Testbilder des von mir angerührten Kunstblutes befinden.

Es sollte ein Schwarzweißfilm, ganz im Stil von Romeros Night of the Living Dead, werden jedoch die Musik aus Fulcis Filmen mit der postapokalpytischen Stimmung von 28 Days Later vereinen.  Ein großes Vorhaben mit kleinen Mitteln also (der Zyniker in mir sagt, dass dieses Vorhaben ja nur im Keim scheitern konnte). Es wäre sicherlich eine Menge Spaß geworden, ist aber schon an mangelndem Engagement aller Beteiligten und dem Drehbuch gescheitert, dass ich bestimmt noch fünf Mal hätte überarbeiten müssen. Einzig der (Lowfi-)Soundtrack ist als halbwegs fertig zu betrachten und lässt mich hin und wieder lächeln, wenn er die Bilder, die ich mir dazu immer vorstelle, wieder aufleben lässt.

Anlass für die Überlegung überhaupt einen Amateurzombiefilm in schwarzweiß zu drehen waren damals aber gar nicht die angestrebten Vorbilder, sondern viel mehr ein Musikvideo. Eines, dass ich soeben noch einmal geschaut habe und das immer noch eines meiner Liebsten ist.  Besonders das Ende ist nichts anderes als 45 Sekunden Musikvideogeschichte und beinhaltet so viel Charme und morbide Romantik, dass es auch für das Ende des nie gedrehten Films Pate stand.

Phantom Planet- Big Brat (Sony sei dank, diesmal leider kein YouTube-Link und irgendwie will das Einbetten gerade nicht funktionieren).

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2 Gedanken zu “„Bekackte Amateure“

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