Archiv für den Monat April 2011

Infotime!

Obwohl ich nun doch erst drei Artikel vorbereitet habe wird es doch langsam Zeit (und ist mir auch ein Anliegen) meinen neuen Blog zu eröffnen. Mit einer kleinen Retrospektive über die Produktionen aus dem Hause Hammer soll es dort losgehen. Alles weitere wird sich entwickeln, aber ich habe mir eine kleine Liste von Filmen erstellt, die ich dort vorstellen/ analysieren möchte.

Bisher ist es noch ein grobes Gerüst und es ist davon auszugehen, dass die Seite noch einige kleinere Veränderungen durchlaufen wird, dennoch soll der Grundstein hiermit gelegt sein.

The Curse. The Horror. The Fear.

Der schwere Rauch

Heute wenigstens glaube ich an die entzückenden Versprechungen des noch nicht erkalteten, noch rotierenden Verses. Das Gesicht ist tränenfeucht, die Seele birst vor Glück, und ich weiß, daß dieses Glück das höchste ist, das die Welt zu bieten vermag.

 

Nabokov, 1935

# 11.5

Kleiner Nachtrag zu gestern heute Nacht, da ich gesehen habe, dass am 29.4. ein neues Album erscheint (dem man wohl kaum einen besseren Titel hätte geben können), auf dem sich ein Feature mit Dirk von Lowtzow befindet.

Auch wenn ihm der Dreitagebart steht, englisch singen sollte er wirklich nie wieder.

 

# 11

Es war 2004 nach dem Abi, als ich gerade anfing ruhigere Musik zu hören, die nichts mit Punkrock zu tun hatte, als ich das Video zum ersten Mal auf Onyx sah.  Es war sehr spät und ich war schon halb eingeschlafen, aber es war einer von diesen Songs, wegen denen ich noch einmal aufgestanden bin, mir einen Stift geholt habe und ihn aufgeschrieben habe, damit ich ihn nicht vergesse. Das habe ich nicht und nach wie vor gibt es nichts Schöneres als hin und wieder die verirrten Töne einer einsamen Gitarre in der Nacht, während sich vor deinem Fenster die Äste der Bäume bewegen, wenn du einfach nur dasitzt und zuhörst; einfach mal zuhörst, atmest, ruhig wirst und an nichts weiter denkst. (Außer, dass du diese Lederjacke haben willst!)

 

„So I’ll tumble down, ‘cause you’ll answer me, that it’s not my fault!“

Apokalypse Nummer 3

Ich bin mir nicht sicher, ob mich gerade Inspiration und unglaubliche Kreativität gepackt haben oder mich ein Anfall von Wahnsinn getrieben hat, als ich soeben innerhalb von 2 Stunden eine Kurzgeschichte runtergeschrieben habe. Da ich momentan keine Lust habe, sie morgen mit einem gewissen Abstand zu betrachten und erst dann zu entscheiden, ob ich sie veröffentliche mache ich es einfach direkt. Momentan bin ich damit ganz zufrieden und sollte ich das morgen anders sehen, dann betrachte ich sie eben als „Affekthandlung“ oder als Ergebnis intuitiven Schreibens.

Schon seit langem wollte ich die Reihe der drei Apokalypsen mit einer Art innerer Apokalpyse abschließen und habe dies jetzt mal in Angriff genommen.

 

Lange Rede, kurzer Sinn: bitte sehr!

Freitag

In letzter Zeit sitze ich häufig da, habe ein Buch auf dem Schoß liegen, halte einen Bleistift in der Hand, mit dem ich mir kleine Vermerke an den Rand schreibe. Kurzum: ich spiele mir selbst den Intellektuellen vor. Indem ich, während ich lese, versuche ganz ruhig und besonnen zu sein, kommt es, dass ich irgendwann sogar selber daran glaube. Ich bewege mich langsamer, ganz bedächtig und WERDE tatsächlich ruhig und besonnen, wenn ich dasitze, lese und mir mit meinem abgekauten Bleistift Notizen am Rand mache. Manchmal komme ich mir dann sogar wirklich wie ein Intellektueller vor, wie jemand der das, was er tut mit der Routine eines Lebens tut. Dabei muss ich immer noch schmunzeln, wenn mich jemand „Akademiker“ nennt.