Back to the roots, bitches!

Ich könnte ja gerade nur noch jammern. In Selbstmitleid zerfließen, mir einen Klappstuhl über den Schädel ziehen und anschließend stumpf in irgendeine Ecke kotzen. Das Problem: ich habe keinen Klappstuhl und außer einem leicht feuchten Würgen krieg ich einfach nichts raus.

Ich kann auch nicht mehr vernünftig schreiben, deswegen kriegt dieser Blog jetzt mein Diss-Gejammer ab.

In den letzten Wochen bin ich so fürchterlich unausgeglichen, dass nicht mal Sport in irgendeiner Form helfen kann, die Laune dauerhaft zu verbessern.

Im Wesentlichen dreht sich mein Leben nur noch um zwei zentrale Punkte: Arbeit und Diss (also noch mehr Arbeit). Und es kotzt mich so dermaßen an, dass ich es nur schwer in Worte fassen kann. Es laugt aus und zerrt so sehr an meinen Nerven, dass ich allmählich das Gefühl habe, keinen einzigen Schritt weiter gehen zu wollen. Ich will mich hinlegen, zusammenrollen und solange ausharren, bis sich die Dinge von alleine gefügt haben. Leider bin ich nicht ganz so dumm, wie ich es gerne wäre, also ist mir bewusst, dass ich selbst etwas dafür tun muss, aber verdammte Scheiße: ICH KANN EINFACH NICHT MEHR! Ich will abgeholt werden, ich will aufn Arm und ich will ne kalte Cola trinken, bevor mich jemand zudeckt und mir sagt, dass alles gut wird. Dann will ich erstmal schlafen und aufwachen, ohne daran denken zu müssen, was noch zu tun ist. Die Fähigkeit, ohne einen einzelnen Gedanken meine Zeit zu vertun, war immer einer der Wesenszüge, die ich an mir selbst sehr zu schätzen gewusst habe. Das hat mich vor ein paar Jahren natürlich auch nicht wirklich glücklich gemacht, heute fehlt mir die Fähigkeit, weitab von allen Pflichtgefühlen einfach vor mich hinzuvegetieren manchmal sehr. Versuche ich heute zu entspannen, sitzt mir mein Verantwortungsbewusstsein im Nacken, wie ein kleiner Affe, der kontinuierlich auf mich herabscheißt. Schön ist das nicht.

Ich stelle fest, dass ich mittlerweile wegen der banalsten Dinge an die Decke gehe. Ich kann mich in Sachen hineinsteigern, kann schreien und keifen und habe 10 Minuten später überhaupt keine Ahnung mehr, worum es eigentlich ging. Das hilft aber auch nicht wirklich gegen die Unausgeglichenheit sondern führt nur dazu, dass ich mich selbst total ätzend finde und noch unzufriedener werde.

In Gedanken habe ich die Diss allein heute schon fünf Mal einfach hingeworfen, wissend, dass ich auch so bescheuert gar nicht sein kann. Aber wie schön es wäre, einfach alle Bücher und Notizen in einen Karton zu schmeißen und abzufackeln.

Long story short: ich hoffe inständig, dass das gerade nur „so eine Phase“ ist, die sich wieder legt, wenn….keine Ahnung. Endlich mal wieder irgendwas gutes passiert.

Ich hab nicht mal einen netten Song zum Abschluss, weil ich Musik gerade auch total scheiße finde. Obwohl, doch: nehmt Bubble Butt einfach, weil das Video so großartig ist (und ich mag wie aggressiv diese drei Tänzerinnen sich bewegen):

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