Der Holzmann

Mami, da ist was tief im Schrank

Aus dem Dunkel schauts´ s mich an

Wenn es weiß, ich seh´ es dann

Schleicht sich´ s an mein Bett heran.

Seine Augen groß und rot,

Seine Finger lang und dünn

Ich weiß, dass es mich kommen holt

Wenn ich ganz alleine bin.

Es hält an meinem Knöchel fest

Es zieht mich in sein dunkles Reich…“

– „Nicht, wenn du es in Ruhe lässt,

Da ist schon nichts, drum schlaf jetzt gleich“!


Es war die Geschichte vom Holzmann, die Eltern ihren Kindern erzählten, damit sie sich nicht in der Dunkelheit fürchteten; nicht mehr in ihren Betten lagen und nach den Eltern schrieen, wenn sie ein unheimliches Geräusch hörten. Und in jeder Nacht, in der ein Kind verängstigt in seinem Bett lag, die Lippen fest zusammengepresst, das nicht wagte seine Augen zu öffnen, aus Angst es könne den Holzmann sehen, gab es zufriedene Eltern die eng umschlungen auf dem Sofa saßen. Der Holzmann, der einem nichts tun konnte, solange man ihn nicht ansah, und den niemand sehen konnte, außer dem Kind, das er sich ausgesucht hatte. Wenn die Eltern unter dem Bett oder im Schrank nachschauten sahen sie ihn nicht, er war unsichtbar für sie. Und jedes Mal, wenn ein Kind nicht einschlafen konnte, setzte sich irgendwo ein Vater oder eine Mutter an den Rand seines Bettes. Und immer begann die Geschichte gleich: „Ich möchte dir die Geschichte vom Holzmann erzählen, der in der Dunkelheit lebt. Du kannst ihn nicht sehen, nicht immer. Seit Jahren schleicht er von Haus zu Haus, in der Finsternis der Nacht verborgen, auf der Suche. Er sucht sich ein Opfer. Nur die, die er ausgewählt hat können ihn sehen. Wenn sich die Schatten wie schwarze Laken in die Häuser legen, kann er sich in ihnen bewegen. Er kriecht in den Schrank, wo er wartet, dass die Kinder ins Bett gehen. Wenn du alleine im Bett liegst, kannst du hin und wieder etwas Rascheln oder Knacken hören. Das ist der Holzmann, der dich auf sich aufmerksam machen will. Wenn du dich in der Dunkelheit umschaust siehst du vielleicht seine Augen. Wie zwei rote Punkte leuchten sie im Finstren. Wenn er bemerkt, dass du ihn siehst, ist es zu spät, denn da darf er heraus. Erst dann- das ist sein Fluch.“ „Und was geschieht dann?“ fragten die Neugierigen mit dem Mut der Angst. „Er hypnotisiert dich mit seinen leuchtenden Augen. Und wenn du dich nicht mehr bewegen kannst schleicht er sich ganz langsam an dein Bett heran und greift nach deinen Füßen. Er packt dich am Knöchel und reißt dich mit sich in die Dunkelheit- in sein Reich, wo du für immer bleiben musst.“ „Aber warum tut er das?“ fragten die meisten. Doch darauf gab es keine Antwort, die Eltern wussten sie nicht. Ein paar versuchten den Kindern zu erklären, dass er verflucht wurden war, doch das genügte den Kindern nicht. Andere sagten, er sie schlicht das Böse in Person. Die Allermeisten aber, ignorierten die Frage ihrer Kinder, sagten nur: „Schlaf jetzt!“ und schalteten das Licht aus. Und wenn dann ein Kind noch fragte: „Warum heißt er der Holzmann?“ blieb ein Elternteil im Türrahmen stehen und antwortete: „Weil er aus Holz ist, mein Schatz. Wie eine Marionette ohne Schnüre.“ „Wie Pinocchio?“ „Ja, mein Herz. Wie Pinocchio.“ Dann wurde die Tür geschlossen, gerade so weit, dass sie nur noch einen kleinen Spalt offen stand und etwas Licht vom Flur in das Kinderzimmer fiel und das Spielzeug, das wild verstreut auf dem Fußboden lag, die seltsamsten Formen annahm.

Auch Oliver kannte diese Geschichte, aber sie machte ihm keine Angst. Es gab eine Zeit, da hatte er jeden Abend bis spät in die Nacht gelesen, daher hatte sie ihm seine Mutter erzählt. Aber Oliver glaubte nicht an Märchen und schon gar nicht an Holzmänner die sich in Schränken versteckten. Trotzdem warf er jeden Abend vor dem Schlafen einen Blick auf seinen Schrank. Es war ein großer Eichenschrank, mit schweren, verzierten Türen. Jeden Abend, bevor die Mutter das Zimmer verließ, warf er einen Blick auf diese Türen um zu sehen ob sie auch keinen Spalt offen standen. Oliver glaubte nicht an Märchen, aber er fürchtete sich vor ihnen. Seine Mutter drückte ihm einen Kuss auf die Stirn, strich eine Strähne seiner Haare aus seinem Gesicht und schaltete das Licht aus, dann ging sie. Oliver wartete einen Moment, lauschte, wie sich ihre Schritte im Flur entfernten, dann zog er vorsichtig die Lade seines Nachttisches aus und kramte darin herum. Als er endlich seine Taschenlampe gefunden hatte, zog er sich die Decke über den Kopf, griff nach seinem Buch auf dem Nachttisch, legte es auf sein Kissen, drehte sich auf den Bauch um besser lesen zu können und knipste die Taschenlampe ein. Er machte es ganz leise um seine Geschwister nicht zu wecken, die mit ihm im Zimmer schliefen. Jonas und Christina waren jünger als er, sie kannten die Geschichte noch nicht. Einmal hätte Oliver sie ihnen fast erzählt. Es war als sie sich gestritten hatten, er wusste, dass er ihnen damit Angst einjagen könnte, um sich zu rächen, aber er riss sich zusammen. Oliver stecke den Kopf aus der Bettdecke hervor und schaute zu den Betten seiner Geschwister hinüber. Sie schliefen tief und fest. Ganz regelmäßig hoben und senkten sich ihre Brustkörbe und Jonas schmatze ganz leise im Schlaf. Oliver lächelte und wandte sich wieder seinem Buch zu. Gerade als er umblättern wollte hörte er ein Rascheln. Er horchte auf und hielt die Luft an. Jetzt war alles still. Nur Jonas Schmatzen war hin und wieder zu hören. Oliver schüttelte den Kopf. Sei nicht so ein Baby! sagte er sich und las weiter. Aber da war es wieder! Diesmal lauter. Oliver überlegte, ob eines seiner Geschwister vielleicht heimlich noch einen Bonbon im Bett gegessen haben könnte und mit dem Papier in der Hand hätte eingeschlafen sein können. Aber es raschelte erneut und es kam eindeutig aus dem Schrank. Hatte Oliver nicht gründlich genug nachgesehen? Er schaltete seine Taschenlampe aus und atmete tief ein. „Das ist doch bloß eine blöde Geschichte für kleine Kinder“, sagte er zu sich selbst. Ganz leise, dass er sich selber kaum hören konnte. Geräuschlos hob er die Bettdecke an und blickte ins Zimmer. Er sah Christinas Schaukelpferd das in der Ecke stand, davor lagen wild verstreut Jonas Spielfiguren: Cowboys und Indianer. Oliver erinnerte sich, wie er Jonas noch ermahnt hatte, er solle aufpassen, wo er seine Spielsachen liegen lässt. Als Oliver heute aus der Schule gekommen war, war er auf einen Indianer getreten, der vor der Zimmertür stand und einen der Cowboys mit Pfeil und Bogen bedrohte. Christina stöhnte einmal und drehte sich in ihrem Bett um. Oliver erschrak von dem Geräusch das sie dabei machte. Sein Herz begann wie wild zu pochen und er fing ein wenig an zu schwitzen. Fast hätte er nach seiner Mutter geschrieen, aber er konnte sich zusammen reißen. Nur kleine Kinder fürchten sich in der Dunkelheit und rufen nach ihrer Mutter. Oliver wollte jetzt schlafen. Er presste seinen Kopf ganz fest ins Kissen und machte die Augen zu. Er wollte das Rascheln vergessen, das eben noch aus dem Schrank gekommen war. Er hatte sich wohl getäuscht. Doch gerade, als er das dachte, war es wieder da. Lauter und länger als zuvor. Oliver öffnete die Augen und hob den Kopf ein wenig. Er schaute zum Schrank. Die Türen waren geschlossen. Was auch immer darin war, es würde nicht heraus kommen können. Oliver legte sich wieder hin und versuchte sich zu beruhigen. Er musste kurz eingenickt sein, als er aufschreckte, weil er ein Quietschen hörte. Sofort dachte er daran, dass eine der Schranktüren geöffnet worden sein musste. Er setzte sich in seinem Bett auf. Oliver wusste, dass er nicht zum Schrank sehen durfte, dass alles in Ordnung war, solange er den Holzmann nicht anschaute. Und sowieso, er glaubte ja nicht einmal an diesen Holzmann. Wieso hatte er nur solche Angst? Doch seine Neugier war größer. Er schaute zum Schrank und erkannte in der Dunkelheit die Umrisse einer Person. Vor Schreck schrie Oliver kurz auf. Dann sah er wie kleine Füße aus der Dunkelheit auf ihn zu tapsten. Oliver zog die Knie an seine Brust und wagte kaum Luft zu holen. Aber es war nur Jonas, der aus dem Schatten auf ihn zukam. Er hielt seinen Plüschhasen in der Hand und lächelte.

„Jonas!“ fluchte Oliver. „Was hast du da gemacht?“

„Ich dachte, ich habe was gehört“, antwortete der Fünfjährige.

„Geh wieder ins Bett! Wenn Mama mitkriegt, dass du nicht schläfst wird sie furchtbar böse.“ Jonas nickte, bewegte sich aber nicht vom Fleck. „

Nun geh schon!“ befahlt ihm Oliver streng.

„Aber ich habe Angst“, flüsterte Jonas.

„Angst? Wovor denn?“

„Da ist was im Schrank.“ In Jonas Stimme lag Panik, das spürte Oliver. Es machte ihm Angst seinen kleinen Bruder so aufgebracht zu erleben.

„Aber was soll denn da sein?“ fragte er. Er musste versuchen ihn zu beruhigen, wie es seine Mutter früher bei ihm getan hatte. Der Kleine senkte den Blick.

„Ich weiß es nicht. Aber da waren Augen.“ Olivers Blick fiel auf die Schranktür, die jetzt einen Spalt offen stand.

„Darf ich zu dir ins Bett kommen?“ fragte Jonas. Fast hätte Oliver ja gesagt, als er in die großen, ängstlichen Augen seines Bruders schaute, aber er wusste auch, dass ihm das nicht helfen würde und so schüttelte er nur den Kopf. „

Geh in dein Bett“, antwortete er. „Und hab keine Angst! Da ist schon nichts.“

Enttäuscht trottete Jonas zu seinem Bett, legte sich unter die Decke und drückte seinen Hasen ganz fest an sich. Oliver überlegte, ob er sich richtig verhalten hatte, doch als er sah, dass sein Bruder sofort eingeschlafen war, beruhigte er sich wieder. Oliver fühlte sich nun selber ziemlich müde und wollte schlafen, als er aus dem Schrank wieder dieses Rascheln hörte. Er schaute hinüber, sah die offene Tür. „Du machst mir keine Angst“, sagte er und wusste selber nicht, mit wem er sprach. Er stand auf und schritt fest entschlossen auf den Schrank zu. Gerade als er die Tür wieder schließen wollte leuchtete im Innern irgendetwas feuerrot auf, so dass Oliver unwillkürlich einen Satz nach hinten machte. Jonas hatte recht gehabt. Da war tatsächlich etwas im Schrank. Oliver zitterte, wäre am liebsten aus dem Zimmer gerannt, doch er nahm allen Mut zusammen, machte einen großen Schritt auf den Schrank zu, wobei er seine Zehen in den Teppich krallte, schlug die Schranktür blitzschnell zu und sprang auf sein Bett zurück, so als wäre es das rettende Ufer und der Teppichboden des tobende Ozean. Sein Herz raste und er atmete schnell, konnte den Blick gar nicht mehr vom Schrank abwenden. Oliver versuchte sich zu beruhigen, schaute auf seine Geschwister, die von dem Krach, den er veranstaltet hatte, nicht aufgeweckt worden waren. Und dann hörte er es wieder- das Quietschen. Er hatte die Schranktür wohl mit so viel Wucht zugeschlagen, dass sie nicht richtig eingerastet war und wieder auf ging. Oliver wollte schreien, doch er brachte keinen Ton hervor. Wie gebannt starrte er auf den Spalt in der Schranktür, wollte noch einmal aufstehen um sie zu schließen, doch er war wie gelähmt. Jetzt sah er sie deutlich aus dem Schrank hervor blicken. Zwei Augen, leuchtend rot, wie flammende Bälle. Oliver versuchte sich an die Geschichte vom Holzmann zu erinnern, er wusste, dass er ihn nicht ansehen durfte, das alles in Ordnung war, solange er nicht hinsah und doch konnte er seinen Blick nicht abwenden. Anstatt nach Hilfe zu rufen brachte er nur ein leises Krächzen hervor. Er wollte aufstehen und weglaufen, aber es war als könne er seine Beine nicht mehr bewegen. Oliver griff nach seiner Bettdecke und zog sie sich über den Kopf. Hier fühlte er sich erst einmal sicher. Es war als würde er geschützt in einer dunklen Höhle sitzen. Er konnte seinen Herzschlag in seinen Ohren dröhnen hören. Oliver keuchte, als wäre er gerade ein paar Mal ums Haus gelaufen. Sei nicht so ein Feigling! versuchte er sich immer wieder einzureden, doch aus das beruhigte ihn nicht. Und dann, tock- tock- tock, konnte er es hören. Wie kleine Füße aus Holz langsam aus dem Schrank hervor krochen und über den Teppich stapften. Wieder hielt Oliver die Luft an, versuchte allen Mut zusammen zu nehmen, ballte seine Hand zu einer Faust. „Der Holzmann kommt…“ flüsterte er. Und er wusste, dass es jetzt kein Zurück mehr gab. Er hatte direkt in die roten Augen des Holzmanns gesehen und auch der Holzmann hatte es gesehen. Jetzt war sein Fluch gebrochen und er durfte durch das Zimmer irren, sich sein Opfer suchen: und diesmal war es Oliver. Der Junge bereitete sich darauf vor mit dem Mann aus Holz zu kämpfen. Wie stark konnte er wohl sein, überlegte sich Oliver. Er lugte unter der Decke hervor. Er schaute auf den Schrank, dessen Tür jetzt ganz offen stand, blickte durch den Raum. Aber es war nichts zu sehen. Alles stand noch genauso da, wie es war. Das Schaukelpferd, die Cowboys, die Indianer. Christina atmete sanft und gleichmäßig in ihrem Bett. Oliver traten Tränen in die Augen. Am liebsten hätte er geheult, aber er wollte keine Angst zeigen. Er schluckte es hinunter und wischte sich mit dem Handrücken durch sein Gesicht. Vermutlich saß der Holzmann jetzt unter seinem Bett und wartete. Wartete, dass Oliver einen Fehler machte. Wartete, dass er ihn packen und nach unten ziehen konnte. Oliver griff nach seiner Taschenlampe, sie war groß und schwer und stellte eine gute Waffe für ihn dar. Er saß auf seinem Bett und lauschte, doch alles war still. Oliver entschied sich die Taschenlampe einzuschalten. Jetzt, wo es bereits egal war, ob der Holzmann wusste, dass Oliver ihn gesehen hatte, konnte er sich auch diesen Vorteil verschaffen. Oliver ließ den Lichtkegel langsam durch das Zimmer wandern, in jede Ecke, jeden Winkel, doch vom Holzmann war nichts zu sehen. Er wagte es nicht unter das Bett zu leuchten.

Und so wartete Oliver. Wartete und wartete. Doch nichts geschah. Irgendwann begann es zu dämmern und Olivers Augen wurden schwer. Er versuchte krampfhaft sich wach zu halten, doch mit einem Mal wurde seine Müdigkeit so stark, dass sie ihn übermannte und ihm immer wieder die Augen zufielen. Er richtete die Taschenlampe auf das Fußende seines Bettes und sackte zur Seite. Er konnte nur noch verschwommen sehen, doch er erkannte die kleine hölzerne Hand, die ganz langsam einen kleinen, hölzernen Körper das Bett hinauf zog. Er war kaum größer als 40 Zentimeter und seine Gelenke schabten leise aneinander, wenn er sich bewegte. Das Gesicht des Holzmanns war mild aber ausdruckslos wie das einer Puppe. Er trug einen kleinen gelben Hut und sah eigentlich gar nicht zum Fürchten aus, sondern wie ein kleiner Junge. Wie Pinocchio, dachte Oliver noch. Doch er war zu müde um irgendetwas zu unternehmen. Wie gelähmt lag er auf seinem Bett und schaute in die gierigen Augen des Holzmannes. Langsam kroch er auf Oliver zu. Oliver hätte gerne nach ihm getreten, als dessen Hand fest nach seinem Knöchel griff, doch er schaffte es nicht. Sein letzter Gedanke war noch, dass er vermutlich nie wieder aufwachen würde und dann wurde alles schwarz.

Als seine Eltern an diesem Morgen das Kinderzimmer betraten, stand Christina weinend in ihrem Nachthemd vor ihrem Bett und hielt Jonas Stoffhasen in der Hand. Olivers Bett war leer. Weit und breit keine Spur von ihm. Der kleine Jonas war ebenfalls nicht aufzufinden. Aufgeregt fragte die Mutter, was passiert sei. Christina wusste keine Antwort darauf. Panisch suchten die Eltern das ganze Haus nach ihren Kindern ab, doch sie entdeckten sie nirgendwo. Als die Mutter schon den Telefonhörer in der Hand hielt um die Polizei zu alarmieren, entdeckte der Vater Jonas im Garten. Der Junge saß in seinem Schlafanzug unter dem Apfelbaum, die Knie an die Brust gezogen und zitterte. Als die Eltern zu ihm eilten schlossen sie ihn fest in die Arme und drückten ihn an sich. Jonas fing an zu weinen und sie fragten ihn, wo sein Bruder sei. Man sagt, dass sich das Gesicht des Holzmanns in das Gesicht von Kindern brennt, wenn sie sehen, wie er ein anderes zu sich holt, doch natürlich waren das alles nur Geschichten. Und kein Elternteil, das jemals die Geschichte des Holzmannes erzählt hatte, hätte sich jemals Sorgen darüber gemacht. Aber in dem Moment als der Fünfjährige seine Mutter, mit großen ausdruckslosen Augen und dem Gesicht einer Puppe anschaute und sagte: „Oliver ist weg.“ Erschrak sie so sehr, dass sie in Tränen ausbrach, so als ob sie wüsste, dass manche Geschichten wahr werden, wenn wir sie nur oft genug erzählen.

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2 Gedanken zu “Der Holzmann

  1. „dass manche Geschichten wahr werden, wenn wir sie nur oft genug erzählen.“?
    ich hasse dich!!! :D

    (endlich!)

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